Einmal mehr durfte ich dieses Jahr das «Sundance» aus der Ferne be- und beobachten. Der Fokus lag dabei erneut auf den vier Hauptwettbewerben, die ich fast komplett sehen konnte. Wenig grosse Highlights, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie im Laufe dieses Filmjahres noch eine grössere Rolle spielen werden – aber mindestens fünf sehenswerte Highlights gab es trotzdem.
Auch dieses Jahr konkurrierten auf der Croisette wieder 22 Filme um die Goldene Palme. Was dort alles geschah und ob Jafar Panahis «Un simple accident» den Hauptpreis beim nach wie vor prestigeträchtigsten Filmfestival der Welt wirklich verdient hat, darüber wurde schon ausreichend geschrieben. Aber was lief eigentlich daneben?
Ich habe mich durch die Nebensektionen geschaut – «Un Certain Regard», «Semaine de la Critique», «Quinzaine des Cinéastes» – und sieben Favoriten gesammelt. Alle davon noch ohne Schweizer Verleih, aber unbedingt im Blick zu behalten.
«Niñxs» von Kani Lapuerta: einer der 14 Filme aus dem diesjährigen Langspielwettbewerb.
Heute Freitag, dem 4. April 2025, startet die 56. Ausgabe des «Visions du Réel». Das Festival in Nyon ist eines der bedeutendsten Dokumentarfilmfestivals weltweit.
Im Vorfeld habe ich mit Émilie Bujès, der künstlerischen Leiterin des Festivals, über die diesjährige Selektion, fünfstündige Filme und Moos gesprochen.
Bye bye «Encounters», Hallo «Perspectives»! Als eine der ersten Amtshandlungen ihrer Ära, kippt die neue künstlerische Leitung der Berlinale den zweiten Wettbewerb aus dem Programm – und ersetzt ihn mit einer neuen Competition für Spielfilmdebüts. 14 Filme waren bei der ersten Ausgabe mit dabei, 6 davon könnte man im Auge behalten.