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Best of 2020 Bestenlisten Kino

Die 20 besten Filme 2020

2020: Ein ungewöhnliches Filmjahr. Geschlossene Kinos, verschobene Blockbuster – und keine Filme?

Von wegen! Trotz allem durfte ich dieses Jahr 144 Erstveröffentlichungen sehen. Ein paar im Kino, andere im Heimkino.

Es folgt die Auswahl der 20 Besten Filme 2020 (inkl. Wo & Wann es sie zu schauen gibt):

Und wenn wir ehrlich sind, unterscheidet sich dieses Filmjahr schlussendlich gar nicht so fest von anderen. Klar, ein paar Blockbuster («Dune», «Top Gun: Maverick») und «Mittelklasse»-Filme («The French Dispatch») mit Potential für ganz oben gibt’s jetzt erst nächstes Jahr. Dafür haben wir 2020 einen neuen Nolan, einen neuen Fincher und gleich fünf (!) neue Filme von Steve McQueen bekommen. Da wäre jedes andere Jahr neidisch.

Kurz noch zwei kleine Disclaimer zur Auswahl:

  1. Es gab auch dieses Jahr wieder ein paar wenige Filme, die mir nicht bis zum 31.12. unter die Finger gekommen sind: «Minari», «Promising Young Woman» und der neue Paul Greengrass/Tom Hanks-Streifen «News of the World»
  2. Internationale Startdaten only. Nobody cares about CH-Startdaten. Wer wissen will, was ich von «Little Women», «Knives Out», «Dark Waters» oder «Uncut Gems» halte, darf meine letztjährige Liste konsultieren.
Die komplette Liste mit allen 144 Filmen gibt’s direkt auf Letterboxd. (Die werde ich in den nächsten Wochen dann mit den oben erwähnten Nachzügler ergänzen.)
© Will Robson-Scott/BBC

20. «Red, White and Blue» (dir. Steve McQueen)

Die nerdigste Kontroverse gleich zu Beginn: Wohin mit Steve McQueens «Small Axe»-Reihe? Zu den Serien, weil die fünf wöchentlich via BBC ausgestrahlten Filme zwar voneinander unabhängige Geschichten erzählen, aber unter einem gemeinsamen, thematischen Banner laufen? Oder doch zu den Filmen?

Ich sage: Spielt keine Rolle. Hauptsache es werden möglichst viele Augen auf dieses grandiose Projekt aufmerksam.

Im dritten «Small Axe»-Film erzählt McQueen die (wahre) Geschichte von Leroy Logan, einem Mann mit afrokaribischer Herkunft, der im London der 1980er-Jahre Polizist wird. Die afrokaribische Community, seine Eltern und der Rest des Polizeicorps haben für seine Berufswahl keinerlei Verständnis, trotzdem setzt sich Logan durch.

Sehenswert alleine schon wegen John Boyega, respektive neuerdings John Bo-MEGA.

19. «Kajillionaire» (dir. Miranda July)

Ein in die Jahre gekommenes, betrügerisches Ehepaar, eine Tochter namens «Old Dolio» und Gina Rodriguez, Jane the Virgin herself. Klingt ganz nach einem Film von Miranda July!

Miranda July ist die Pizza Hawaii des US-Arthouse-Kinos: Man liebt sie, oder man findet sie ziemlich scheusslich. Ich zähle mich zu Ersteren (also bezüglich Miranda July, nicht Pizza Hawaii), darum liess ich mich auch von dieser herrlich schrulligen Komödie sofort einlullen.

(An dieser Stelle noch ein Shout out an den grossartigen Soundtrack von Emile Mosseri.)

18. «Soul» (dir. Pete Docter)

Was passiert nach dem Tod? Wohin zieht es unsere Seelen? Und was versteht man eigentlich unter einem «erfüllten» Leben? Pete Docters («Inside Out», «Up») neuster Pixar-Film sucht Antworten auf die wirklich einfachen Fragen – und findet sie tatsächlich. Zum Teil.

Nach den eher enttäuschenden Pixar-Filmen «Toy Story 4» und «Onward», kehrt das Studio hier mit A-Klasse-Material zurück.

Auf Disney+.
© Jeong Park/Netflix

17. «The Forty-Year-Old Version» (dir. Radha Blank)

Radha Blank ist soeben 40 geworden – und hat leider nicht mal ein Bruchstück dessen erreicht, das sie sich in ihren Zwanzigern vorgenommen hat. Warum dies trotzdem nicht das Ende sein muss, sagt sie in ihrem semi-autobiographischen, humorvollen und trotzdem bisweilen schon fast unangenehm «realen» Regiedebüt.

Auf Netflix.

16. «The Disciple» (dir. Chaitanya Tamhane)

Sharad verfolgt einen Traum: Er möchte Meister der Klassischen Indischen Musik werde, damit in die Fussstapfen seines Gurus treten und das musikalische Erbe seines Vaters pflegen.

Klingt nach einer 08/15-«Von ganz unten nach ganz oben»-Geschichte – ist es aber nicht! Ziemlich schnell stellt Sharad nämlich fest: Er kann noch so viel üben wie er will, es gibt immer jemanden, der besser ist. Und sowieso interessiert sich niemand mehr für Klassische Musik aus Indien.

Eine brillante Auseinandersetzung darüber, was es heisst, als Künstler*in zu «failen». Die ZFF-Entdeckung 2020.

15. «Jacinta» (dir. Jessica Earnshaw)

© Jessica Earnshaw

Jacinta ist 26 Jahre alt und regelmässiger Gast im Knast. Zuletzt sass sie sogar im gleichen Gefängnis wie ihre Mutter Rosemary. Beide Frauen sind drogenabhängig, die ganze Familie kriminell.

«Jacinta» ist ein schonungsloser Dokumentarfilm über den Teufelskreis der Drogenabhängigkeit. Regisseurin Jessica Earnshaw geht bis an die Schmerzgrenze – und manchmal sogar darüber hinaus, so dass man sich als Zuschauer*in irgendwann ernsthafte Gedanken über journalistische Ethik und Sorgfaltspflicht macht.

Was bleibt ist ein wuchtiges Porträt über einen zerrütteten Teil der USA.

14. «Mangrove» (dir. Steve McQueen)

Das «Mangrove» war ein Restaurant in London. Eröffnet 1968 von Frank Crichlow, Einwanderer aus Trinidad.

Nebst der traditionellen trinidadischen Küche kochten im «Mangrove» jedoch auch radikale Verschwörer*innen und die britischen «Black Panther» ihre Süppchen… behauptete zumindest die Londoner Polizei. Darum wurde das Restaurant auch immer und immer wieder von der Polizei durchsucht und sein Inventar zerstört. Reine Schikane. Nach einem Protestmarsch gegen die Polizeiwillkür wird zudem neun Protestierenden den Prozess gemacht.

Steve McQueens erster «Small Axe»-Film ist der beste Gerichtsfilm seit Jahren. Da kann «The Trial of the Chicago 7» nicht mithalten.

13. «The Vast of Night» (dir. Andrew Patterson)

Irgendwo in New Mexico, irgendwann in den 1950er-Jahren: Am Abend eines Basketballspiels der lokalen High School arbeitet Everett wie immer als Radiosprecher, während Fay Dienst in einer Telefonzentrale hat. Es kommt zu einer Begegnung der dritten Art.

«The Vast of Night» ist ein beeindruckendes, vollständig realisiertes Regiedebüt von Andrew Patterson. Handgemachte Low-Budget-Science-Fiction irgendwo zwischen «Akte X» und frühen Spielberg-Filmen. (Ich kann es wirklich kaum erwarten, Pattersons nächste Filme zu sehen!)

Auf Prime Video.

12. «Lovers Rock» (dir. Steve McQueen)

Franklyn und Martha lernen sich an einer Reggae-Party kennen.

Steve McQueens zweiter (und bester!) Film seiner «Small Axe»-Reihe ersetzt die vielen Partys, die uns dieses Jahr entgangen sind. Wenigstens ein Bisschen.

Wer nach «Lovers Rock» nicht sofort in einen schlecht belüfteten Raum tanzen gehen möchte, war noch nie an einer guten Party.

11. «Und morgen die ganze Welt» (dir. Julia von Heinz)

Jurastudentin Luisa, selbstverständlich aus gutem Elternhaus, schliesst sich einer Antifa-Gruppe an – und muss sich ziemlich bald mit der Frage auseinandersetzen, ob Gewaltanwendung gegen jene, die Gewalt anwenden, eigentlich okay ist, oder nicht?

Ein Film, der sowohl Rechts- wie auch Linksextremen auf den Schlips tritt. Kein Wunder, fühl(t)en sich da ein paar angegriffen.

© Patti Perret/Amazon Studios

10. «One Night in Miami…» (dir. Regina King)

Miami, 25. Februar 1964: Nach seinem Sieg über Sonny Liston trifft sich Muhammad Ali mit Malcolm X, Soul-Legende Sam Cooke und Football-Star Jim Brown in einem Hotelzimmer um über die Welt zu reden. Und Gott. Und über den Kampf für die Gleichberechtigung.

Verfilmungen von Theaterstücken können ein ganz schön trockenes Stück Brot sein. Wer auf Netflix Chadwick Bosemans letzte Performance in «Ma Rainey’s Black Bottom» aufgesucht hat, oder wissen wollte, ob Denzel Washingtons Oscar-Nominierung für «Fences» (mittlerweile auch auf Netflix) wirklich verdient war, weiss, wovon ich spreche.

Und vielleicht schaffen es ja auch die bleiwüstigen Dialoge von «One Night in Miami…» nicht, eure vollständige Aufmerksamkeit zu erreichen, wenn ihr das Regiedebüt von Schauspielerin Regina King an einem Sonntagnachmittag um 14 Uhr schauen möchtet. Mit dem Handy stets in Griffweite. (Ich kenne es selbst nur zu gut.)

Was ich jedoch weiss: «One Night in Miami…» war für mich eines der schönsten Kinoerlebnisse des Jahres (der Film lief am diesjährigen «Zurich Film Festival»): ein dunkler Raum, keine Ablenkung weit und breit, alle mucksmäuschenstill – vom ersten Frame bis zur erlösenden Sam-Cooke-Performance ganz am Schluss. Letztere wird Leslie Odom Jr. vielleicht keinen Oscar, aber ganz sicher einen Lucar einbringen.

Ab dem 15.1.2021 auf Prime Video.

9. «The Nest» (dir. Sean Durkin)

Der auf zu grossem Fuss lebende Börsenmakler Rory siedelt seine Familie in ein riesiges und trotzdem beklemmendes Landhaus mitten in der britischen Provinz um. Die Fassade beginnt zu bröckeln. Ein Horrorfilm ohne Monster, eine Gespenstergeschichte ohne Gespenster.

Jude Laws bester Auftritt seit «The Talented Mr. Ripley», übertroffen wird er nur noch von Carrie Coon («The Leftovers», «Fargo»).

Ab dem 28.1.2021 im Kino.

8. «Mank» (dir. David Fincher)

David Finchers Rückkehr auf die «grosse» Leinwand, die in den Jahren seit seinem letzten Film «Gone Girl» immer weiter geschrumpft ist, ist für einmal nicht an der Schnittstelle zwischen Popcorn-Kino und Cínémà angesiedelt, dafür eine technisch umwerfende Hommage an seinen verstorbenen Vater Jack, der hier als einziger Drehbuchautor aufgeführt ist.

Aber Fincher wäre natürlich nicht Fincher, wenn er nebst biographischen Auszügen aus der Lebensgeschichte von Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz und ganz vielen Details aus dem «alten» Hollywood-Studiosystem, ganz nebenbei nicht auch noch eine Demontage des US-Politsystems eingebaut hätte, welches – Überraschung! – in den 1930er-Jahren ähnlich (desolat) funktionierte wie heute.

Auf Netflix.

7. «Tenet» (dir. Christopher Nolan)

Möchte hier kurz Christopher Nolan aus einem Interview mit der «Washington Post» zitieren:

«What I find is people who just watch the movies to be entertained and have a good time, they get the movies and they understand the movies far better than people who fight the movies, who feel they’re in some kind of chess match with the movie while they’re watching it. And the reality is, the reason people get frustrated like that is because it’s not a level playing field. I’ve had 20 years to think about these ideas. So it’s not a level playing field in that sense. It’s not meant to be a chess match between filmmaker and audience. It’s entertainment. It’s a ride you go on and, if done right, there will be aspects to it that will reward a second viewing.»

Wenn mich etwas am kontemporären Filmdiskurs nervt, dann das Verlangen, Regisseur*innen «entlarven» zu möchten. Anstatt sich von Noch-nie-gesehenem begeistern zu lassen, macht man sich viel lieber einen Sport daraus, die Haare in der Suppe zu suchen. Anstatt sich zu überlegen «Hm, warum hat sich Regisseur*in X wohl für Y entschieden», überlegt man sich neuerdings nur noch «Ich hätte Z gemacht! Das ist doch viel besser!»

Heisst das, dass «Tenet» ein fehlerfreier Film ist? Um Himmels Willen, Nein! Schliesslich gehört es zum Job eines Blockbuster-Filmemachers, seine Ideen so zu präsentieren, dass sie auch beim ersten Mal bereits greifbar sind. Das gelingt Nolan hier nicht immer. Das finale «Setpiece» ist dabei der grösste Übeltäter.

Und trotzdem: Wenn ich an «Tenet» zurückdenke, dann müsste ich mich explizit dazu zwingen, an die Haare in der Suppe zu denken.

«Tenet» ist für mich der Vorwärts/Rückwärts-Fight im «Freeport» in Oslo. Oder die Boeing 747, die… Oder die Vorwärts/Rückwärts-Verfolgungsjagd auf der Autobahn, die nicht nach Marvel-CGI-Mischmasch aussieht und bei der sich der Filmfan in mir auch nach drei Mal «Tenet» noch immer fragt: «Wie zum Teufel hat er das nur hinbekommen!?»

Who the fuck cares hier about the rest? Geht für mich in die Richtung «Neben einen Flughafen ziehen, nur um sich dann über den Fluglärm beschweren zu können.»

Erhältlich via VOD.

6. «Bad Education» (dir. Cory Finley)

Frank Tassone ist Schulleiter einer der erfolgreichsten, nicht-privaten High Schools der USA. Die Schüler*innen lieben ihn, die Lehrer*innen auch. Doch dann findet eine Schülerin, welche für die interne Schüler*innenzeitung schreibt, Unregelmässigkeiten im Budget. Hat Franks Assistentin Pam etwa Gelder veruntreut? Eine wahre Geschichte.

Hugh Jackman beweist hier, dass er nicht nur einer der letzten Hollywoodstars, sondern auch ein verdammt grossartiger Schauspieler ist – wenn er denn das richtige Material zur Verfügung gestellt bekommt.

(Und sobald ihr den Film gesehen habt, werdet ihr «In This World» von Moby – einen Song, an den ihr zum letzten Mal vor 15 Jahren gedacht habt – wieder auf eure Playlisten nehmen.)

Erhältlich via VOD.
© Focus Features

5. «Never Rarely Sometimes Always» (dir. Eliza Hittman)

Der beste «Abtreibungsfilm» des Jahres (Tipp am Rande: Nicht ganz so gut, aber immer noch gut: «Saint Frances») zeigt, was für Umwege eine junge Frau gehen muss, weil andere meinen, dass sie es sind, die besser über den Körper von jungen Frauen Bescheid wissen.

Eingefangen in fantastischen 16mm-Bildern, wie wir das von Eliza Hittman nicht anders kennen, und mit zwei Newcomerinnen im Zentrum (Sidney Flanigan und Talia Ryder), von denen ich in Zukunft keinen einzigen Film verpassen möchte.

Erhältlich via VOD.

4. «Welcome to Chechnya» (dir. David France)

Erschütternde Dokumentation der systematischen Unterdrückung und Verfolgung von LGBTQ-Menschen in Tschetschenien. Dort wo Menschenrechte (und mehr) mit Füssen (und mehr) getreten werden.

Hinterlässt ein mehr als ungutes Gefühl in der Magengrube. Gerade darum der vielleicht wichtigste Film des Jahres.

3. «David Byrne’s American Utopia» (dir. Spike Lee)

Elektrisierender Konzertfilm, welcher die letzte Tour von David Byrne (Talking Heads) einfängt, bei der er und seine Band ausschliesslich mit mobilen Instrumenten performten.

Grandios choreographiert von Annie-B Parson, überwältigend eingefangen von Spike Lee. Von dieser Liveshow kann sich sogar Travis Scott eine Scheibe abschneiden.

(Dass Byrne bei seiner Setlist auf ein paar der besten Songs, die je geschrieben wurden, zurückgreifen kann, hilft natürlich auch.)

© Christopher Willard/Hulu

2. «Palm Springs» (dir. Max Barbakow)

Nyles und Sarah lernen sich über Umstände an einer Hochzeit kennen und «dürfen» ab sofort unfreiwillig Zeit miteinander verbringen. Verlieben sie sich ächt sogar ineinander?

Mitten im ersten Lockdown sorgte «Palm Springs», eine romantische Komödie wie sie Hollywood leider nur noch selten macht, dafür, dass uns das Lachen nicht ganz vergeht. Der richtige Film zum richtigen Zeitpunkt.

1. «Nomadland» (dir. Chloé Zhao)

Bei der Finanzkrise 2008 verliert Fern ihr Haus – ist ab sofort aber nicht «homeless», sondern «houseless».

«Nomadland» zeigt #vanlife fernab von Bambuszahnbürsten und digitalem Nomadentum, ist aber trotzdem nie «Misery Porn» oder «Poverty Porn», sondern möchte einfach nur eine Community zeigen, die ihr Glück in einem alternativen Lebensweg sucht – und grösstenteils auch findet.

Frances McDormand mit der besten «Performance» des Jahres, die man aber nur als solche wahrnimmt, weil man McDormand aus anderen Filmen kennt – und versteht, wie wandelbar diese Frau ist.

Ab dem 18.3.2021 im Kino.

Ja und wo ist x? Und war nicht sowieso y der beste Film des Jahres? Reminder: Auf Letterboxd gibt’s meine komplette Liste. Und wenn der Lieblingsfilm dort ebenfalls nicht dabei ist, dann habe ich ihn noch nicht gesehen. Ab in die Kommentarspalte damit.

Zu meiner Top 5 gibt’s natürlich auch eine ganze «Skip or Watch»-Episode, in welcher wir uns ebenfalls ausführlich über das Filmjahr 2020 unterhalten.

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